Blog #2 – Noten lesen: Die Grundlagen und die Tonleiter

Töne und ihre Namen

Sicherlich hat jeder schon einmal irgendjemanden über eine Note mit einem Buchstaben sprechen gehört – „Oh, du kannst bestimmt das hohe C singen!“ und genau darum geht es: Jeder Ton, den wir als Note aufschreiben, hat einen Namen.

Wir gehen an dieser Stelle einmal auf die einfache Tonleiter ein: C – D – E – F – G – A – H

Wer hier Parallelen zu unserem normalen Alphabet zieht, ist auf der richtigen Spur! Und so ist es auch gleich sehr einfach zu merken – aber wie passt das A und das H in die Reihenfolge? Ganz einfach! Das H wird oftmals – in anderen Sprachen vor allem – auch als B ausgesprochen, so hört das Notenalphabet einfach bei G auf und fängt wieder bei A an.

Je weiter wir in der Tonleiter weiterzählen, desto höher wird der Ton. Zählen wir weiter runter, wird der Ton immer tiefer. Nach dem H fängt man bei C wieder an. Gleiches gilt, wenn man in die Tiefe geht: Der nächsttiefere Ton nach dem C ist wieder das H. Zählt man von einem C bis zum nächsten C hat man eine sogenannte Oktave hinter sich – dieses Wort kommt noch sehr häufig vor! Oktave kommt von Okta, also 8.

Am einfachsten lässt sich die obenstehende Tonleiter an einem Klavier darstellen:

Findige Leser werden schon gemerkt haben, dass die einfache Tonleiter auf den weißen Tasten zu finden ist. Das C befindet sich auf der linken Taste neben dem Pärchen aus schwarzen Tasten – so ist das ganz leicht zu merken. Doch was hat es eigentlich mit den schwarzen Tasten auf sich?

Wenn wir unsere großgeschriebenen Töne der einfachen Tonleiter als Stammtöne bezeichnen, sind die schwarzen Töne die erhöhten bzw. verringerten Stammtöne, also Zwischentöne.

Erhöht man ein C wird daraus ein cis, verringert man ein D wird daraus ein des und befindet sich damit auf derselben Taste.

Zwischentöne werden in den Noten mit einer # um die Erhöhung eines Tones um einen Halbton anzuzeigen und mit einem kleinen b um eine Verringerung eines Tones um einen Halbton  anzuzeigen.

Fortgeschrittenes Wissen: Aber warum befindet sich eigentlich zwischen E & F und H & C auf dem Klavier keine schwarze Taste? Das liegt tatsächlich an der den Tonabständen der Tonleiter, die wir betrachten: C-Dur (im Hinterkopf behalten, wir gehen später darauf ein). In dieser Tonleiter befindet sich nicht zwischen jedem Ton auch ein ganzer Ton Abstand, denn zwischen E & F und H & C befindet sich lediglich ein halber Ton Abstand. Eine Verringerung eines F-Tons würde also ein E erzeugen und kein fes oder eis – obwohl es diese Töne in anderen Tonleitern durchaus gibt. Das geht aber für diese Einführung zu weit.

Nachdem wir die Namen von Tönen gelernt haben, gehen wir im nächsten Blog-Beitrag darauf ein, wie wir eine Note in einem Notensystem aufschreiben und erkennen können!

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